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Landmaschinenschule eingeweiht

Neubau der Landmaschinenschule für 5,25 Millionen Euro eingeweiht
Die Elektroplanung sowie die Planung der Aufzugsanlage erfolgte durch Haydn Ingenieure

Landmaschinenschule
Architekt Christoph Nagel-Hirschauer (rechts) übergab den symbolischen Schlüssel für die neue Landmaschinenschule an Landwirtschaftsminister Helmut Brunner (v.l.), Schulleiter Christian Beckmann und  Bezirkstagspräsidenten Olaf Heinrich (Foto: Bäumel-Schachtner, Oktober 2015)

Quelle: Passauer Neue Presse, 09.10.2015

Beschreibung

Landshut im Oktober 2015. Gut zwei Jahre nach dem Spatenstich ist die neue Landmaschinenschule am Agrarbildungszentrum Landshut-Schönbrunn, eine Einrichtung des Bezirks Niederbayern, gestern (Anm. d. Redaktion 08.10.2015) eingeweiht worden.

Auch wenn die beiden Bauten – ein Schulungs- und ein Werkstattgebäude für moderne Landwirtschaftstechnik – im Schwarzbuch der Steuerzahler gelandet sind, weil die Kosten gegenüber der ursprünglichen Planung erheblich höher waren als veranschlagt, verteidigte Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich beim Festakt im neuen Lehrsaal die Maßnahme: "Die Mehrkosten haben nichts mit der Verschwendung von Steuergeldern zu tun. Gründe waren vielmehr die Baukostenindex-Steigerung aufgrund der Hochkonjunktur im Baugewerbe und eine zu niedrig angesetzte Kalkulation. Die Baumaßnahme wurde ausschließlich bedarfsgerecht geplant und ausgeführt und wäre von Anfang an auch mit den höheren Kosten vom Bezirksausschuss genehmigt worden." Insgesamt bezifferte Heinrich die Investitionssumme inklusive Innenausstattung auf 5,25 Millionen Euro.

Im modernen Schulungs- und Werkstattgebäude sollen Landwirte fit gemacht werden für die Arbeit mit modernen technischen Geräten. Dass dies in der Landwirtschaft immer mehr von Bedeutung sein wird, betonte auch Landwirtschaftsminister Helmut Brunner. Es sei wichtig, für die Landwirte die richtigen Voraussetzungen zu schaffen, damit sie moderne Technik auf den Betrieben nutzen. "Ein Schlepper ist heute eine High-Tech-Maschine mit 10000 Bauteilen, für den man nicht nur eine Bedienungsanleitung, sondern unbedingt auch eine persönliche Einführung benötigt", erklärte Brunner.

Die Landmaschinenkurse im Agrarbildungszentrum, in dem jährlich rund 4000 fortbildungswillige Landwirte die Schulbank drücken, seien hoch gefragt – inzwischen auch bei Frauen. Die Landmaschinenschule in Schönbrunn sei eine von vieren in Bayern. Das Einzugsgebiet reiche über Niederbayern hinaus. Dass sein Ministerium die Höchstförderung von einer Million Euro zu den Baukosten dazu geschossen habe, sei richtig und wichtig.

Die Einrichtung selber sei zwar fast 50 Jahre alt, befinde sich allerdings stets am Puls der Zeit, so Heinrich. Nach wie vor werde die grundlegende Technik der Maschinen vermittelt, allerdings seien neue Aufgabengebiete hinzugekommen. So sei beispielsweise der Umweltgedanke immer mehr ins Bewusstsein gerückt: "Vor allem Dünge- und Pflanzenschutzmittel müssen bedarfsgerecht und mit großer Präzision ausgebracht worden. Hier vermittelt die Landmaschinenschule das Verständnis, die erforderliche Sensibilität und den Umgang mit den entsprechenden Geräten." Der Großteil der für die Ausbildung notwendigen Maschinen werde von der Landtechnikindustrie und den Händlern kostenlos zur Verfügung gestellt.

Quelle: Passauer Neue Presse, 09.10.2015

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