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Gisela-Schulen in Passau-Niedernburg:
HI-Planungsteam gratuliert zur Fertigstellung des ersten Bauabschnittes

Beschreibung

Passau. Schon seit etwa 20 Jahren ist Haydn Ingenieure als Planungsunternehmen für die Diözese Passau tätig. Seit 1995 zeichnet diese als Schulträger auch verantwortlich für die in der Altstadt von Passau gelegenen Gisela-Schulen. Der aus dem Gisela-Gymnasium und der Gisela-Realschule bestehende historische Gebäudekomplex ist stark sanierungsbedürftig.

Projektleiter Khaled El Hindi und sein Team vom Planungsunternehmen Haydn Ingenieure sind dort seit 15 Jahren für die komplette Planung des Elektro-, EDV- und Haustechnikbereichs zuständig. Bauleiter und Elektroplaner ist Stefan Lang. Sie kennen die unter Denkmal stehenden Gebäude gut. Umso mehr freuen sie sich, dass jetzt der erste Bauabschnitt der Gisela-Schulen in Passau-Niedernburg fertig gestellt werden konnte. Nach rund 17-monatiger Bauphase konnten die generalsanierten Schul- und Lehrräume des Gisela-Baues feierlich eingeweiht werden.

Die Lehrkräfte und Schülerinnen können sich nun über 11 neue Klassenzimmer, einen Zeichensaal, einen hochmodern ausgestatteten Multimediasaal, einen Aufenthaltsraum und eine Küche für die Oberstufe freuen. Auch eine Hausmeisterwerkstatt wurde eingerichtet. Mehr zu den Gisela-Schulen im nachfolgenden Artikel aus dem Passauer Bistumsblatt.

Eine große Baustelle: Generalinstandsetzung und Modernisierungsmaßnahmen der Gisela-Schulen in Passau-Niedernburg, hier auf unserem Bild zwischen Donau und Inn farbig markiert, sind in vollem Gange. Riesigen Schaden hat auch das Juni-Hochwasser 2013 angerichtet. Foto: Reiter-Hahne

Foto: Passauer Bistumsblatt

Ein Ort mit großer Geschichte
Generalinstandsetzung und Modernisierung der Gisela-Schulen Passau-Niedernburg

Passau. Die Summe, die für Generalinstandsetzung und Modernisierungsmaßnahmen der Gisela-Schulen in Passau-Niedernburg in die Hand genommen werden muss, ist groß – die Schäden sind es auch. Für die Durchführung des Planungskonzeptes mit den erforderlichen baulichen Maßnahmen entstehen laut Architekturbüro „Gesamtkosten in Höhe von 7223200 Euro“.

50 Prozent der förderfähigen Kosten übernimmt die Regierung von Niederbayern. Aufgegliedert wird das Projekt in fünf Bauabschnitte: 1. Giselabau, 2. Äbtissinnenbau, 3. Heinrichsbau, 4. Neubau, Brandschutzmaßnahmen, 5. Außenanlagen Parkplatz und Landhausgarten. Die Gesamtmaßnahme soll Ende 2016 abgeschlossen werden.

Das Kloster Niedernburg wurde um 730 gegründet. 1838 wurde das Kloster an die „Englischen Fräulein“ übergeben und erstmals in Teilflächen als Mädchenschule genutzt. Die anderen Bereiche gehören zum Kloster. Seit 1966 tragen die Schulen den Namen „Gisela-Gymnasium“ und „Gisela-Realschule“. 1995 wurde die Diözese Passau der Schulträger. Der gesamte Gebäudekomplex steht unter Denkmalschutz und befindet sich in der Altstadt von Passau.

Große Teile der Schulbereiche sind sanierungsbedürftig: Klassenzimmer, Lehrerzimmer, Aufenthaltsräume. Die elektrischen Leitungen und die Beleuchtung entsprechen nicht mehr den Vorschriften. Die Heizkörper und Heizkörperleitungen sind veraltet und sichtbar installiert. Die Bodenbeläge, Türen und Fenster sind zu erneuern bzw. zu restaurieren.

Toiletten: Die Toilettenanlagen sind dringend sanierungsbedürftig. Es sind keine getrennten Vorräume vor den Toiletten vorhanden. Die Anzahl der Toiletten ist den Schülerzahlen anzupassen.

Flure, Pausenhallen: Elektroinstallation, Beleuchtung, der Brandschutz entsprechen nicht den technischen Vorschriften. Die Beleuchtung ist nicht ausreichend und ist neu zu gestalten. Der Natursteinbodenbelag weist Schäden auf. Risse und lose Platten bilden Stolperschwellen.

Innenhof Schule: Im Zuge der Modernisierung wird dieser neu geschaffen. Die Zonen für Lehrerparkplätze werden besser abgetrennt. Langhausgarten: Die Freiflächen dort sind noch zu gestalten. Hier wird ein „grüner Bereich“ für die Pausen der Kinder geschaffen. Die Verbindungswege, die Zufahrt und ein kleiner Platz werden mit Pflasterflächen gestaltet.

Brandschutzkonzept: Der Brandschutz entspricht nicht den Vorschriften und wird nach Brandschutzkonzept auf den Stand der neuen Anforderungen gebracht.

Bereits durchgeführt – die Modernisierung der Lehrküche. Die Elektrogeräte und Einrichtungsgegenstände waren veraltet, beschädigt und teilweise nicht mehr voll funktionsfähig.

Quelle: Passauer Bistumsblatt, 30.März 2014 - Von Monika Kern

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