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Ein "Rad-Lader" in der Dorfmitte

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Ottmaring. Die neu errichtete Ladestation für Elektrofahrräder ist am Sonntag nach dem Erntedankgottesdienst eingeweiht worden. Bischöflich Geistlicher Rat Pfarrer i. R. Jakob Winklhofer sprach das Segensgebet über den so genannten "Ottmaringer (e)-RadLader" und verband damit allgemein die Bitte nach einem respektvollen Umgang mit der Schöpfung und den Ressourcen.

Bürgermeister Ludwig Geiger lobte die Ladestation als eine bemerkenswerte, private Initiative durch Hans Günthner und Klaus Günthner. Er unterstrich, dass sie sämtliche Kosten für den Bau der Ladestation sowie für einen eventuellen späteren Rückbau übernommen haben. Die Gemeinde habe lediglich den Platz zur Verfügung gestellt, auch die Pflege werde von Hans und Klaus Günthner organisiert. Der Bürgermeister bedankte sich für das Engagement der beiden, die damit den technischen Fortschritt unterstützten. "Wenn wir auch keine Ladestation für Autos haben so haben wir jetzt immerhin eine für Elektro-Fahrräder", betonte der Bürgermeister.


Stellvertretend auch für Klaus Günthner und dessen Firma Haydn Ingenieure dankte Hans Günthner in seiner Ansprache der Gemeinde für ihr Entgegenkommen sowie allen, die das Projekt gefördert und unterstützt hatten. Das Besondere an der Ladestation sei, dass sie ohne Stromanschluss auskomme und ausschließlich mit Solarmodulen betrieben werde, betonte Günthner. "Die Ladestation funktioniert völlig autark", stellte er fest. Abgesehen von E-Rädern könnten auch kleinere Fahrzeuge wie Golfwägen aufgeladen werden. Gegen Pfand kann in der Kulturwirtschaft oder bei Günthner Elektrotechnik in Nindorf der Schlüssel ausgeliehen werden, um das Ladegerät sicher anschließen zu können. Außerdem soll noch in einem Haushalt in der Nähe der Ladestation eine Schlüsselausleihe möglich sein. "Da sind wir noch auf der Suche", sagte Günthner.

Mittels der durch die Solarmodule gespeisten Batterie können zweimal täglich vier Fahrräder – so viele haben gleichzeitig in der Station Platz – aufgeladen werden. Je nach Ladezustand wird dies etwa eineinhalb bis zwei Stunden dauern. In der Zeit könnten Radtouristen in der Kulturwirtschaft einkehren oder sich das Dorf anschauen. Mit der Ladestation wird auf die aktuell zu beobachtende Zunahme von Elektro-Fahrrädern reagiert. Dass an der E-Mobilität großes Interesse besteht, zeige sich im Anschluss an die Segnung. Klaus und Hans Günthner luden zu einem Umtrunk in die Kulturwirtschaft ein und boten die Möglichkeit, Elektro-Fahrräder und E-Roller und E-Auto auszuprobieren – die Fahrzeuge waren bis in den Nachmittag hinein im Einsatz.

(Quelle: Passauer Neue Presse, 02.10.2012)

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